Gepostet von Jornalista am Jul 21, 2011 in Journalismus | 3 Kommentare
Der Begriff des Boulevard-Journalismus stammt eigentlich aus dem Verkauf von Zeitungen auf der Straße. Doch dies war einmal, denn heute ist es meist so, dass man unter diesem Begriff des Boulevard-Journalismus eigentlich nur mehr die Klatschpresse versteht. Wenn beispielsweise über Prominente, Stars und Sternchen berichtet wird und was diese in ihrem Privatleben alles so treiben.
Deren Lebensstil, Essgewohnheiten und wenn einfach das ganze Privatleben durchleuchtet wird. Diese Menschen haben meist kein Privatleben mehr, denn dort stehen ständig die Journalisten Schlange und beobachten die ganze Zeit, was hinter den verschlossenen Türen passiert. Meist ist es auch so, wenn man nichts über die Leute findet, dann fangen die Journalisten an, in der Vergangenheit zu wühlen, ob es nicht Skandale gibt, die noch nicht aufgedeckt wurden.
Die Printmedien sind in jedem Fall immer noch mit sehr guten Auflagen versehen. Besonders in den Zeitungen wird noch immer sehr viel über Prominente berichtet. Diese Zeitungen werden noch oft am Kiosk verkauft. Man kann die Zeitungen auch im Abonnement erwerben, denn sie erscheinen meist sogar täglich oder wöchentlich. Von vielen wird der Boulevard-Journalismus auch als eine Art „Regenbogenpresse“ bezeichnet, da hierbei besonders emotional berichtet wird. Die meisten Bereiche sind somit nicht neutral geschrieben, sondern tragen auch die Meinung des Schreibers und ggf. Dritter Personen.
Die Zeit beim Boulevard-Journalismus bleibt indes überhaupt nicht stehen, denn es hat sich in den letzten Jahren sehr viel geändert. Heute spielen die Medien, wie Fernsehen und auch Internet eine sehr bedeutende Rolle. Vor allem im Medium Fernsehen kann man das beobachten, denn es gibt immer mehr Sendungen, die über Promis berichten, wo dann versucht wird, die Skandale der „reichen und schönen“ aufzudecken. Allerdings ist dabei nicht immer sicher, dass hier die volle Wahrheit erzählt wird, weshalb man bei diesen Informationen nicht immer alles glauben sollte.
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